Zukunft der Alten Welt
Im Herbst 2005 lud das Kuratorium der Kunststoff-Industrie zum Kongress nach Frankfurt (Oder) ein, um in hochkarätiger Besetzung da Thema "Zukunft der Alten Welt zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Nachbarschaft zwischen Polen und Deutschland.
Den Anfang machten Prof. Dr. Bronislaw Geremek, einst Berater des Solidarnosc-Führers Walesa und später polnischer Außenminister, und Dr. h.c. Hans-Dietrich Genscher - beide Politiker, die sich um das Verhältnis beider Staaten und um die Entwicklung der Europäischen Union verdient gemacht haben.
Die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina und Koordinatorin für die deutsch-polnische Zusammenarbeit Prof. Dr. Gesine Schwan schloss sich mit einem Plädoyer für die kleinen Schritte an, die im deutsch-polnischen Verhältnis anstünden. Die Bürgermeister der Nachbarstädte Frankfurt (Oder) und Slubice, Martin Patzelt und Ryszard Bodziacki gaben praktische Beispiele dieser kleinen Schritte.
Die Schriftsteller Zbigniew Kruszynski und Richard Swartz begaben sich auf ihre Weise auf die Suche nach der Mitte Europas, die sie nur schwer verorten konnten.
Bei Dr. Tadeusz Nowicki, CEO des polnischen Kunststoffverarbeiters Ergis, und Kuratoriumsmitglied Günter Schwank, geschäftsführender Gesellschafter der Georg Utz GmbH wurde es wieder sehr konkret: Unter der Überschrift "Wachstum oder Verlagerung" erläuterten die Manager die Probleme und Chancen der Kunststoffindustrie.
Günter Schwank, Wachstum oder Verlagerung.
Alle Beiträge sind in der internen Dokumentation festgehalten, die kostenfrei zu beziehen ist.


