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Vita


Manfred Eigen
Bio- bzw. Physikchemiker und Nobelpreisträger für Chemie.


1944
Abitur am Humanistischen Gymnasium in Bochum, danach Studium der Physik und Chemie an der Universität Göttingen, Promotion bei Arnold Eucken
Seit 1957
Direktor am heutigen Göttinger Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie. Seit 1965
Honorarprofessor an der TU Braunschweig.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften

1962
Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik.
1967
Nobelpreis für Chemie zusammen mit Ronald George Wreyford Norrish und George Porter. Ausgezeichnet wurden sie für ihre Studien über extrem schnell ablaufende chemische Reaktionen.
Seit 1976
Mitglied der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften.
Seit 1972
korrespondierendes Mitglied der Bayerische Akademie der Wissenschaften.
1980
Niedersachsenpreis der Kategorie Wissenschaft.
1992
Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis
1994
Helmholtz-Medaille der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Seit 2001
Ehrenmitglied der Ruhr-Universität Bochum. Er hat mehrere Ehrendoktorwürden empfangen, etwa den der Harvard University.
2005
Lifetime Achievement Award des Institute of Human Virology in Baltimore.
Veröffentlichungen

  • "Molekulare Selbstorganisation und Evolution", ("Self organization of matter and the evolution of biological macro molecules."), Naturwissenschaften Bd. 58(10), S. 465 - 523, 1971
  • "Das Spiel", Piper Verlag. ISBN 3-492-20410-4, Manfred Eigen und Ruthild Winkler
  • "The Hypercycle - A Principle of Natural Self-Organization", Manfred Eigen und Peter Schuster, Springer-Verlag, Berlin, 1979
  • "Stufen zum Leben", Piper Verlag, 1987